Satzung

SATZUNG

Deutsch-Vietnamesischer Freundeskreis e.V.

(geändert am 25.11.2006)

 

§1. Name, Sitz, Geschäftsjahr

 

Der Verein führt den Namen „Deutsch-vietnamesischer Freundeskreis e.V.“ und hat seinen Sitz in Aachen.

Der Verein ist in das Vereinregister der Stadt Aachen eingetragen.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

§2. Zweck

 

Der Freundeskreis hat folgende Ziele:

1.     Die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens.

2.     Integrationshilfe für die in Deutschland lebenden Vietnamesen. Förderung der Bildung und Erziehung, der Jugend- und Altenhilfe.

3.     Unterstützung von Not leidenden Menschen in Vietnam, z.B. nach Naturkatastrophen.

Dieser Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

1.     Die gebotene Beschaffung von Mitteln aller Art, sei es durch Beträge, Spenden oder durch die Durchführung von Veranstaltungen, die geeignet sind, dem geförderten Zweck zu dienen.

2.     Durchführung von kulturellen Veranstaltungen, die sich mit Tanz, Kunst, Sport, Sprache und Lebensgestaltung beschäftigen, auch anlässlich traditioneller vietnamesischer Feiertage sowie der Beteiligung an solchen Veranstaltung anderer gemeinnütziger Institutionen, insbesondere der öffentlichen Kulturträgern.

3.     Durchführung von Veranstaltungen zum Informations- und Erfahrungsaustausch. Veranstaltung von Kursen bzw. Seminaren. Pflege der Freundschaft zwischen den Menschen beider Länder.

4.     Organisieren von Aktionen zur Unterstützung der Not leidenden Menschen.

§3. Gemeinnützigkeit

 

1.     Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke.

2.     Mittel des Vereines dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

3.     Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Allerdings können ihnen entstandenen, nachgewiesenen Auslagen erstattet werden.

 

§4. Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§5. Vorstand

1.     Der Vorstand  besteht mindestens aus drei Vorstandmitgliedern. Die Anzahl der Vorstandsmitglieder wird bei der Mitgliederversammlung vor der Wahl bestimmt.

2.     Der Vorstand verfolgt die Zwecke des Vereins im Rahmen der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er vertritt den Verein im Sinne des §26 BGB. Jeweils zwei von ihnen vertreten den Verein gemeinsam gerichtlich und außergerichtlich.

3.     Die Mitglieder des Vorstandes werden für zwei Jahre gewählt. Wiederwahl ist möglich.

4.     Aufgaben des Vorstandes sind die Führung des Vereins, Ausführung von Vereinsbeschlüssen, Verwaltung des Vereinsvermögens  und Einberufung der Mitgliederversammlung. Der Vorstand entscheidet auch über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern.

5.     Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

§6. Mitgliedschaft

 

1.     Die Mitgliedschaft beginnt mit der Aufnahme des schriftlichen, unterschriebenen Aufnahmeantrags durch den Vorstand  und der Zustimmung des Vorstandes

2.     Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinszwecke zu fördern. Sie zahlen einen Jahresbeitrag, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung festgelegt wird. Der Vorstand kann den Mitgliedsbeitrag  für einzelne Mitglieder ermäßigen.

3.     Mitglied kann jede Person werden, die das 18. Lebensjahr vollendet hat oder auch juristische Personen.

4.     Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschließung des Mitglieds.

5.     Die Austrittserklärung muss schriftlich an die Vorstandschaft erfolgen.

6.     Der Vereinsaustritt kann nur zum Jahresende erfolgen und muss schriftlich bis zum 30. September eines jeden Vereinsjahres erklärt werden.

7.     Die Ausschließung  aus dem Verein erfolgt schriftlich durch die Vorstandschaft, sie ist nur zulässig, wenn das Mitglied den Verpflichtungen aus der verbindlichen Beitragsordnung zwei Jahre lang nicht nachgekommen ist. Im Weiteren, wenn das Mitglied in grober Weise gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat.

§7. Mitgliederversammlung

1.     Eine ordentliche Mitgliederversammlung wird Vorstand mindestens einmal jährlich einberufen. Die Einberufung hat mindestens 14 Tage vorher unter Mitteilung der Tagesordnung schriftlich durch den Vorstand zu erfolgen. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde.

2.     Beschlüsse der Mitgliederversammlung bedürfen der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, mit Ausnahme der Beschlüsse über Satzungsänderungen und der Auflösung des Vereins, hierfür ist eine ¾ Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen notwendig.

3.     Aufgaben der Mitgliederversammlung  sind insbesondere:

–          Wahl des Vorstands

–          Entgegennahm der Jahresberichte und des Kassenberichtes sowie Entlastung des Vorstandes, Beschlussfassung über Mitgliedbeiträge.

–          Beschlüsse über Anträge auf Satzungsänderungen und Vereinsauflösung.

4.     Außerordentliche Mitgliederversammlungen können vom Vorstand einberufen werden, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn die Einberufung  von mindestens 1/3 aller Vereinsmitglieder unter Angabe des Grundes vom Vorstand verlangt wird. Die Anberaumung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung auf Antrag aus dem Kreis der Vereinsmitglieder muss spätestens vier Wochen nach Zugang des Ersuchens an den Vorstand erfolgen.

5.      Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind zu protokollieren. Die Mitgliederversammlung bestimmt dazu einen Protokollführer, der zusammen mit dem 1. oder einem Vorstandmitglied das Protokoll zu unterschreiben hat

 

§8. Fond des Vereins

 

1.     Der Verein legt einen Fond an, um die laut Satzung festgelegten Zwecke und Aufgaben zu erfüllen. Der Fond wird vom Vorstand direkt verwaltet. Die Einnahmen und Ausgaben werden im Jahresbericht des Vorstandes veröffentlicht (Kassenbericht).

2.     Die Fondmittel werden ausschließlich nur im Sinne der Vereinzwecke verwendet. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile.

§9. Auflösung

 

Bei Auflösung des Freundeskreises oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zweck ist sein Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden, die mit den Zielen des Deutsch-Vietnamesischen Freundeskreises in Einklang stehen. Beschlüsse über diese künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Willigung des Finanzamts ausgeführt werden.